Projektstopp des WP Grosselfingen
Nach intensiven Planungen und umfangreichen Vorarbeiten wird das Windenergieprojekt Zollernalb im Vorranggebiet ZAK-01 bei Rangendingen und Grosselfingen nicht weiterverfolgt. Gemeinsam mit unserem Partner, den Stadtwerken Stuttgart, haben wir die Entscheidung getroffen, das Vorhaben nicht weiterzuführen.
Grundlage der Entscheidung sind die Ergebnisse der Windmessungen, die in den vergangenen Monaten am Standort durchgeführt wurden. Diese zeigen, dass die ursprünglich angenommenen Windverhältnisse nicht erreicht werden. Die Abweichung liegt – je nach Standort – bei etwa 10 bis 15 Prozent unter den Prognosen. In Kombination mit steigenden Kosten für Bau, Betrieb und Finanzierung ist ein wirtschaftlicher Betrieb der geplanten Windenergieanlagen nicht darstellbar.
„Es steckt natürlich viel Herzblut in diesem Projekt, durch das vor Ort erhebliche kommunale Wertschöpfung entstehen sollte – einschließlich einer breit aufgestellten Bürgerbeteiligung. Wir bedauern das Aus des Projekts sehr“, erklärt Franz Uhl, Geschäftsführer von Uhl Windkraft.
Geplant war der Bau von sieben Windenergieanlagen – vier durch Uhl Windkraft, drei durch die Stadtwerke Stuttgart. Seit 2023 haben wir gemeinsam alle erforderlichen Planungs- und Genehmigungsschritte auf den Weg gebracht: von Windmessungen über Umwelt- und Artenschutzgutachten bis hin zu Netzanschluss- und Logistikkonzepten. Auch die Bürgerinnen und Bürger der Region wurden über verschiedene Formate frühzeitig eingebunden.
Wir bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen, die konstruktive Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden und Partnern.
Unser Ziel bleibt es, den Ausbau der erneuerbaren Energien verantwortungsvoll, wirtschaftlich sinnvoll und im Einklang mit den lokalen Gegebenheiten weiter voranzubringen. Der Fokus lieg weiterhin auf leistungsfähigen und effizienten Standorten, an denen Windenergie einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Beitrag zur Energiewende leisten kann.