Die Herstellung der Kranstellflächen konnte im Jahresverlauf 2024 trotz teilweiser sehr feuchter Wetterbedingungen rechtzeitig fertiggestellt werden. Hierbei hatten wir tatkräftige Unterstützung von der Beller GmbH & Co. KG aus Herbertingen. Bei dem zuverlässigen und schlagkräftigen Partner aus der Region möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit bedanken!
Die Kabeltrasse zur Verbindung der Anlagen untereinander und zur Anbindung am Netzverknüpfungspunkt konnte ebenfalls 2024 fertiggestellt werden. Die Einspeisung erfolgt direkt an der nahegelegenen 110 kV Hochspannungsleitung an einem eigens errichteten Umspannwerk. Dort wird die Spannung von 30 kV (Mittelspannung) auf 110 kV (Hochspannung) transformiert. Durch die hohe Leistung der modernen Windenergieanlagen ist im örtliche Mittelspannungsnetz nicht mehr genug Kapazität zur Einspeisung verfügbar. So mussten wir hier, wie in fast allen Projekten, die Anbindung an die Hochspannung auf unsere Kosten realisieren und übernehmen zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.
Auf den kreisrunden Betonfundamenten steht ein Hybridturm aus Betonfertigteilen im unteren Teil und Stahlröhren im oberen Teil. Die finale Anlagenerrichtung erfolgte im Jahr 2025.
Das Genehmigungsverfahren für das Projekt am Landratsamt Ravensburg konnte innerhalb eines Jahres erfolgreich durchlaufen werden. Dabei wurden sämtliche Belange von den jeweiligen Fachstellen intensiv geprüft. Durch die laufende Kommunikation mit den Verantwortlichen und den Einbezug bereits in der Planungsphase konnten wir das Verfahren zeiteffizient gestalten.
Vor der Antragstellung haben wir am intensiven Austausch mit den Bürgern von Hoßkirch und deren Vertretern teilgenommen. Dieser Dialogprozess umfasste zahlreiche Sitzungen mit Diskussionen zu den relevanten Sachverhalten sowie einer Exkursion zum nahgelegenen Windpark Bad Saulgau. Der Austausch wurde durch das Forum Energiedialog geleitet und führte zu einem starken Kompromiss, der durch eine Standortverschiebung dem Wunsch der Bürgerschaft nach maximalen Abständen zur Wohnbebauung nachkommt.
Parallel zum Austausch mit den Bürgervertretern haben wir mehrfach die lokalen Naturschutzverbände (unter anderem: NABU, BUND, OGBW) über die Planung informiert sowie die Vorgehensweise und Ergebnisse der natur- und artenschutzfachlichen Erfassungen vorgestellt.
Anfang August 2025 hat eine öffentliche Baustellenführung stattgefunden in der wir ausführliche Einblicke in die Baustellenabläufe, den Aufbau der Türme und einen ersten Blick auf die fast fertigen Anlagen für Interessierte bieten konnten.