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Infoabend in Eberdingen-Hochdorf

Großes Interesse, offene Fragen, konstruktiver Austausch – unser Infoabend zu den geplanten Windparkprojekten bei Hochdorf

Am 31.03.26 durften wir nach Begrüßung durch Bürgermeister Willing gemeinsam mit den regionalen Windkraftunternehmen Schweizer Honold Energiesysteme und WW-Süd die Bürgerinnen und Bürger zu Windkraft allgemein und über unsere Projektpläne informieren.

Das Saal war voll, das Interesse groß und die Themen vielfältig.
Viele Bürgerinnen und Bürger aus Eberdingen-Hochdorf und den Nachbargemeinden wollten mehr über die geplanten Windvorranggebiete (LB-07, LB-08, LB-09, LB-13, LB-14) erfahren. Im gemeinsamen Vortrag gaben wir Einblicke in allgemeine, politische, technische und naturschutzbezogene Aspekte rund um Windkraft.

Wichtige Themen des Abends:

  • Vor dem Hintergrund der Klimaziele und aktuellen geopolitischen Lage waren Erneuerbare und Windenergie allgemein, an diesem Abend kein Diskussionspunkt. Auch auf die Notwendigkeit von Windenergieanlagen in Süddeutschland zur Stabilisierung des Netzes, des Erreichens der Klimaziele und der Vermeidung von zu viel Redispatch im Norden wurde eingegangen.
  • Eine Sorge aus der Gemeinde war im Vorhinein, ob durch die geplanten Windvorranggebiete genügend Freiflächen bleiben. Bei der Auslegung der Windvorranggebiete wird darauf geachtet, dass mindestens zwei 60° Freiflächen im 360° Umkreis bestehen bleiben. Wir konnten zeigen, dass in der gesamten Planung drei Sichtfelder mit 67 bis 118 ° freibleiben werden.
  • Nach der technischen Vorstellung der aktuellen Anlagengenerationen mit Nabenhöhen von bis zu 179m und dennoch eher geringer dauerhaft versiegelter Kranstellflächen wurde auf Natur- und Artenschutzthemen eingegangen. Vom Schutz des Rotmilans, über Fledermausflugverhalten bis zu dem Thema Waldumwandlung und deren möglichste Vermeidung, Minimierung und Kompensation durch Erstaufforstung und Ausgleichsmaßnahmen wie Waldumbau wurden viele Naturschutzaspekte vorgestellt.

Aktiver und offener Dialog.
Besonders gefreut haben uns die konstruktiven und ergebnisoffenen Fragen aus dem Publikum, die wir hoffentlich umfassend beantworten konnten.
Am Ende stellten alle Unternehmen ihre Projekte anhand von Schall- und Schattenberechnungen sowie Visualisierungen vor – so wurde auch die Landschaftswirkung für alle greifbar.

Nach den Vorträgen nutzten viele die Gelegenheit zum Gespräch an den Ständen. Besonders gefragt war die digitale Schallkarte der Firma Noxt!, auf der jeder live die berechneten Werte für das eigene Zuhause abrufen konnte.

Vielen Dank allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse, der Gemeinde für die Organisation des Abends, den anwesenden Bürgermeistern aus Hemmingen und Markgröningen und den anderen Projektierern für das gemeinsame Vorbereiten und Durchführen des Abends!

Wir freuen uns auf einen weiteren, engen, transparenten Austausch mit der Bürgerschaft, den Gemeinden und allen Beteiligten.

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