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Windenergie in Bayern
Schritt 1

Flächenanalyse

Neben der Recherche nach Freiflächen ist die Windhöffigkeit möglicher Planungsflächen ein entscheidendes Kriterium. Die Windhöffigkeit kann über Karten, die vom jeweiligen Bundesland herausgegeben werden, abgeschätzt werden bzw. wird von uns in der Zusammenarbeit mit Windgutachtern ermittelt. Zeigt sich, dass eine Fläche Potential zur Errichtung von Windkraftanlagen hat, wird geprüft, ob Konflikte mit Infrastruktur, Naturschutz o.ä. offensichtlich sind. Gleichzeitig wird eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgenommen. Bestehen keine offensichtlichen Konflikte und ist die Wirtschaftlichkeitsprüfung positiv, gehen wir einen Schritt weiter.

Schritt 2

Standortakquise

Neben der aktiven Flächensuche und Ansprache von Grundstückseigentümern freuen wir uns jederzeit über die Kontaktaufnahme von Grundstückseigentümern und Gemeinde. Bitte nehmen Sie bei Interesse gerne jederzeit Kontakt mit uns auf.

 

Zusätzlich zur Akquise von neuen Projektflächen ergeben sich aus unseren langjährigen Kontakten zu Flächeneigentümern, von durch uns projektierten und abgeschlossenen Projekten, Möglichkeiten ein Repowering durchzuführen.

 

Für die geeigneten Flächen werden mit den jeweiligen Eigentümern Verträge über die Nutzung deren Flächen für Bau, Errichtung und Betrieb der Windkraftanlagen geschlossen. Je nachdem wer Eigentümer ist bieten wir individuelle Lösungen an, sodass die Bevölkerung um den Standort bestmöglich am Projekt beteiligt werden kann.

Standort für Windräder
Windparks in Deutschland planen
Schritt 3

Planung

Dieser Teil der Projektentwicklung umfasst die Feinplanung des Parklayouts mit exakten Standorten, Zuwegungen, Kranstellflächen etc. und gleichzeitig die Einholung sämtlicher Gutachten (Ertrag, Naturschutz, Lärm, Schattenwurf, Eiswurf, Standsicherheit, Baugrund und weitere projektspezifische Gutachten). Nach Erstellung des finalen Parklayouts, Einholung der Gutachten und technischen Dokumente werden Antragsordner zur Einreichung unseres Antrags auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die zuständigen Behörden erstellt.

 

Parallel beziehen wir die Bevölkerung in das Projekt mit ein und wir informieren regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand.

Schritt 4

Genehmigungs-

verfahren

Den fertigen Genehmigungsantrag reichen wir bei der zuständigen Behörde ein (dies ist in der Regel das jeweilige Landratsamt). Bei der Behörde werden dann im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens alle möglichen Belange geprüft und auch externe Stellen (beispielsweise Flugsicherung, Bundeswehr, Rundfunk, etc.) beteiligt. Jede Stelle prüft ihre betroffenen Belange. Auch die Gemeinden werden angehört. Wenn keine öffentlichen Belange beeinträchtigt sind, erhalten wir nach einigen Monaten die Genehmigung.

Windenergie Baden-Würthemberg
Uhl Windkraft
Schritt 5

Umsetzung

Ist die Genehmigung erteilt, kann mit dem Bau der Windkraftanlagen begonnen werden. Zuerst werden Zuwegungen zu den Standorten gebaut (beispielsweise Feldwege verbreitert und stabilisiert) und Schotterflächen für den Kran hergestellt. Dann werden die Anlagenkomponenten angeliefert und vom Hersteller in kürzester Zeit (idealerweise 3 Tage je Anlage) zusammengebaut, errichtet und in Betrieb genommen.